15.01.2011

Finishing-Lösung auf Hunkeler Innovationdays


Die Veredelungsstanze ProCut 53 mit Heißfolien-Prägesystem von Kama (hunkeler innovationdays 2011, Halle 2, Stand S05)

Dresden, 15. Januar 2011 – Die Dresdner KAMA GmbH nimmt erstmals als Aussteller an den hunkeler innovationdays in Luzern teil (14.-17. Februar 2011) und präsentiert eine Lösung für effizientes Veredeln kleiner bis mittlerer Auflagen im kleinen Format. „Auf dem internationalen Branchenevent für den digitalen Druckmarkt zeigen wir die Weiterentwicklung der Veredelungsstanze ProCut 53“, so KAMA Geschäftsführer Marcus Tralau. Die kompakte Flachbettstanze für das Format 530x400 mm, Weltneuheit auf der drupa 2008, verzeichnet eine stark wachsende Nachfrage aus Europa und Übersee. „Allein in den vergangenen sechs Monaten kamen Aufträge aus Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland sowie aus Chile, Japan und Neuseeland“, erklärt Tralau.

Effizient Veredeln im Digitaldruck

Als einer der ersten Hersteller hat KAMA mit der ProCut 53 eine Postpresslösung entwickelt, die den Anforderungen des digitalen Marktes entspricht. Zu der großen Vielfalt an Applikationen - darunter Etiketten anstanzen, Blindprägen und Braille, Heißfolienprägen (flach und Relief) und Hologramm - kommt das einzigartig schnelle Umrüsten der Veredelungsstanze: Ein Jobwechsel vom Heißfolienprägen zum Stanzen dauert nur fünf Minuten - optimal für die zahlreichen kleinen, personalisierten oder individualisierten Auflagen im Digitaldruck und den Trend zur Veredelung. „Wir liefern mittlerweile etwa zwei Drittel der kleinen ProCut-Modelle in den digitalen Markt, die meisten davon mit Heißfolienprägesystem“, erläutert KAMA Chef Tralau. Die Kunden kommen aus dem Akzidenzdruck und dem Verpackungsdruck.

Neue Optionen für Heißfolie und Hologramm

Jüngste Entwicklungen für die vielseitig einsetzbare ProCut 53 sind die getaktete Blasluft zum leichteren Ablösen der Heißfolie, die Überwachung der Auslage per Kamera und die motorische Zustellung des Stanzdrucks mit automatischem Overload-Schutz. Weitere Neuentwicklung ist das Heißfolien­prägesystem für die ProCut 53 mit zwei separat steuerbaren Folienzügen (als Option).  So können verschiedene Abzugslängen programmiert und verschie­dene Applikationsgrößen foliensparend auf einem Bogen geprägt werden.

Work-Flow mit Vertriebspartner Heidelberg

Auf ihrem Gemeinschaftstand in Luzern zeigen Heidelberg, Polar, ATS und KAMA einen kompletten Workflow am Beispiel einer  Broschüre. Die KAMA ProCut 53 veredelt den Umschlag mit Heißfolienprägung mit Mikrostruktur und Blindprägung. Vorgeführt wird auch das Umrüsten beim Jobwechsel vom Heißfolienprägen zum Stanzen/Rillen/Blindprägen in der Rekordzeit von fünf Minuten.

Im Bereich Digitaldruck ist KAMA darüber hinaus „Graphic Solutions Partner“ von Hewlett Packard. Der Weltmarkführer im Digitaldruck empfiehlt die ProCut 53 als kompatible Postpress-Lösung zu den digitalen Druckmaschinen HP Indigo 5500 und 7500. Außerdem ist die KAMA Technologie als funktionsreiche Stanz- und Heißfolienpräge-Einheit DC 58 Bestandteil der Produktionslinie Gallop von Xerox und Stora Enso für den digitalen Verpackungsdruck.

Über KAMA
Die Dresdner KAMA GmbH entwickelt und produziert mit rund 100 Mitarbeitern funktionsreiche Stanz-/Prägeautomaten und Falt-/Klebemaschinen für die grafische Industrie. KAMA Maschinen für die Druckweiterverarbeitung und Druckveredelung sind in über 60 Ländern erfolgreich im Einsatz.

www.kama.info

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