Nachwuchs lernt High-end Veredelung an KAMA Stanze

Dresden/Stuttgart, 26. August 2020 -Hier macht Übung viele Meister: Die Johannes-Gutenberg-Schule in Stuttgart-Bad Cannstatt, eine der größten Fachberufsschulen für Druck- und Medienberufe in Europa, nimmt zum Ausbildungsjahr 20/21 eine neue Stanz- und Veredelungsmaschine in Betrieb. Hersteller KAMA hat die vielseitige ProCut 76 Foil sowie ein Positioniersystem CPX in den generalsanierten Werkstätten installiert.

Ideal für den Ausbildungsalltag: Die angehenden Packmittel- und Medientechnologen Druckverarbeitung können ihre Projekte in einer einzigen Schulstunde komplett fertigstellen, inklusive Veredelung.

Hands on! Veredeln & Stanzen
„Die vielen Einsatzmöglichkeiten der ProCut Foil und das schnelle Umrüsten zum Heißfolienprägen waren wichtige Argumente bei der Entscheidung für die KAMA-Lösung”, sagt Erhard Sterba, Leiter der Stanzwerkstatt an der JGS. „Wir haben uns den Wettbewerb genau angeschaut.” Neben dem minimalen Verschleiß im Vergleich zu Maschinen mit Kettengreifersystem braucht die ProCut 76 im Bogenformat 760x600 mm auch weniger Stellfläche. Vorhandene Werkzeuge von Tiegel und Zylinder können problemlos weiterverwendet werden.

Flexibel sein mit kurzen Rüstzeiten
Das schnelle Umrüsten zur Heißfolie ist möglich durch direktes Aufheizen der Prägewerkzeuge im isolierten KAMA-Schließrahmen. Ein Heizen des Stanzkopfes wie beim Wettbewerb ist nicht nötig. Bereits nach 10 Minuten sind die nötigen Temperaturen erreicht und für sechs Heizzonen individuell steuerbar. Die Prägedauer kann über den Servo-Antrieb der ProCut 76 optimiert werden. Auch der Rüstvorgang zurück zum Stanzen ist in zehn Minuten erledigt, da die Wartezeit zum Abkühlen des Stanzkopfs entfällt.

Die ProCut 76 ist nicht die erste KAMA-Maschine in Bad Cannstatt. Die JGS bildet bereits seit zehn Jahren an einer ProCut 53 im klassischen Digitaldruckformat aus, neben der Berufsausbildung auch Industriemeister und Medienfachwirte Print.

Effizienz steigern
Neu in der Lehrwerkstatt ist außerdem das Positioniersystem CPX 76 für die schnelle Klischeemontage beim Heißfolienprägen. Das System berechnet die Soll-Position und berücksichtigt dabei die Wärmeausdehnung von Montageplatte und Klischees und sogar die Ausdehnung des Druckbogens. Aufwändiges Vermessen und Einpassen der Klischees entfällt.

„Die Zeitersparnis ist beeindruckend und obendrein steigt die Nutzzeit der Prägemaschine”, meint Sterba. „So ein Zuwachs an Effizienz ist für die Produktion am Markt essentiell – und dafür bilden wir hier an hochaktueller Technik aus.”